Zurück „on air“ mit neuem Look

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Fast zwei Jahre war hier Funkstille. Kein Podcast, keine Folge, nichts. Das lässt sich nicht schönreden, also lasse ich es einfach stehen: Es war lange. Zu lange.

Aber jetzt gibt es eine neue Folge. Und ausgerechnet die erste nach der Pause ist eine, die ich lieber nicht gemacht hätte.

Zu groß für Mannheim

Es geht um Eichbaum. Am 13. Juli war Schluss – nach 347 Jahren, rund 240 Kündigungen und einem Insolvenzverfahren, das sich zermürbend lange hingezogen hat. Mannheims ältestes Unternehmen wird nicht gerettet, es wird abgeräumt.

In der Folge geht es um die Frage, woran Eichbaum wirklich gestorben ist. Nicht an einer schwachen Marke – sondern an der eigenen Größe. Zwei Drittel des Bieres gingen ins Ausland, in über 60 Länder, größter Abnehmer China. Eichbaum war ein Exportunternehmen mit angeschlossenem Heimatmarkt. Nicht andersherum. Dazu die unangenehme Frage, was diese ganze wohlfeile Solidaritätsrhetorik der letzten Wochen eigentlich wert ist. Und die einzige, die mich als Mannheimer wirklich umtreibt: Was wird aus der Marke?

Wer den Artikel schon gelesen hat, kennt den Text. Die Folge ist seine Audio-Version – für den Weg zur Arbeit, für die Küche, für den Spaziergang am Neckar.

Neuer Look für Mannheimat on air

Was ihr außerdem seht: Der Podcast sieht komplett anders aus. Neues Artwork, neue Farben, neue Schrift. Der Blog bleibt, wie er ist – aber Mannheimat on air hat einen neuen Anstrich bekommen, der frischer und cleaner daher kommt – passend zum Comeback.

Neue Folge, neuer Look, und ein Thema, das wehtut. Hört rein und sagt mir, was Ihr denkt.

Auf das Eichbaum.

Hier geht’s zum Podcast auf Spotify, gibt’s aber auch YouTube und überall anders:

https://open.spotify.com/embed/show/06G0iXnlKH979CsOucE9jm?utm_source=generator&si=ac8f08934f4849db

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